Kein Land und keine Regierung weltweit wird langfristige Schäden aus diesem begrenzten Waffengang gegen das iranische Regime haben. Auch die US-Regierung und die Regierung Israels werden, was bald sichtbar wird, daraus nur Vorteile haben. Es war von Beginn an mit einem gewissen Risiko behaftet und auch jetzt ist vermutlich das größte destabilisierende Moment die Tatsache, dass niemand sagen kann, wie es weitergeht und ob da noch schlimmere Hiobsbotschaften kommen. Diese Phase, in der der Iran in seiner Agonie die halbe Welt in Mitleidenschaft zieht, wird bald vorbei sein, weil dem iranischen Regime nicht mehr viele Optionen verbleiben. Sie werden bald aufhören mit ihrem schadbringenden Kurs. Denn genau dieses destruktive, gewissenlose und rücksichtslose Verhalten ist ja ein Hauptgrund, warum dieses Regime weg muss. Hinterher werden alle die, die jetzt ängstlich oder empört dazwischenrufen, der Krieg müsse schnell enden, selbst erleichtert zugeben müssen, dass die Welt ohne diese Leute deutlich besser ist als mit ihnen. Und der Krieg wird schneller (und besser) enden als viele befürchten und die Auswirkungen sind vorübergehend und bleiben beherrschbar.
Kategorie: Konfliktbeendung (Seite 1 von 31)
Der deutsche Außenminister, Herr Wadephul und seine europäischen Kollegen hören umgehend auf damit, hinter den Kulissen auf ein vorzeitiges und planloses Ende des Irankrieges zu drängen. Man hört auf sie auch nicht, weil ihr Engagement hier vollkommen kontraproduktiv, unerbeten und überflüssig ist. Benjamin Netanjahu hat mehrmals geäußert, was das Hauptkriegsziel ist, nämlich die Ablösung des feindseligen Regimes im Iran mit einer neuen, freundlichen und an friedlicher Koexistentz interessierten Regierung.
Es gibt hier keine offenen Fragen.
Ich hoffe nicht, dass die Bundesregierung oder EU-Politiker hier weiter quertreiben, ob offen oder geheim, denn die aktuellen Turbulenzen sind kurzfristig und vorübergehend, während die Stabilität der Region nach dieser Aktion dauerhaft bleiben wird. Manchmal muss man kurzfristig und begrenzt in einen sauren Apfel beißen, um auf lange Sicht Frieden und Stabilität zu erkämpfen.
Das, was die Bundesregierung und die EU gerade aufführen ist genau das, was der Iran mit seinen Aktionen beabsichtigt und herbeiführen will. Genau deshalb versucht er den Schaden für alle mittelbar Beteiligten zu maximieren, weil er auf die direkt Beteiligten keinen Einfluss hat. Und darum erhöhrt er die Dosis seiner Störaktionen auch ständig denn die Regimeanhänger und -funktionäre wissen längst, dass es für sie jetzt um die Existenz geht. Nur dazwischenredende besorgte Europäer könnten das noch abwenden, so wie sie es schon öfter getan haben, denn die Europäer erweisen sich in ihrer moralischen Richtungslosigkeit und Irrlichterei immer wieder als eherne Schutzmacht und die findigsten Anwälte von Terroristen. Wer dem Terrorregime diesen Gefallen tut und seinen Sturz damit erneut abzuwenden hofft, erweist sich als strategisch nicht ganz erwachsen. Denn der langfristige Schaden durch ein Verbleiben des Regimes wäre ungleich schwerer zu tragen für alle die in der Region mit diesem Regime weiter auskommen müssten. Die Sache ist schon zu weit fortgeschritten, um sie jetzt noch abzubrechen und das Ende wird eine große Erleichterung für alle bringen, auch für uns Europäer. Hier ist etwas Geduld und Vertrauen nötig.
Man wird die Sanktionen gegen Russland nicht langfristig aufheben, sondern, wenn überhaupt, höchstens vorübergehend aussetzen, bis sich die Märkte wieder beruhigt haben. Die Beruhigung des weltweiten Ölmarktes wird genauso schnell erfolgen, wie die jüngsten Steigerungen. Es handelt sich hier nicht um eine langfristige Entwicklung, die langfristige Maßnahmen erfordert, sondern um ein vorübergehendes und beherrschbares Problem. Das aktuelle iranische Regime wird sich gezwungen sehen, die Sicherheit des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus zu garantieren. Tun sie das nicht, werden alle Regimekräfte und auch alle Mitglieder der Revolutionsgarden alle ihre Besitztümer verlieren, die sie sich durch ihre Ämter angeeignet haben.
Für Herrn Orban und seine Partei werden sich der Streit mit und seine ablehnende Haltung gegenüber der Ukraine bei der Wahl nicht als stimmenbringende Vorteile erweisen, sondern seine kritischen und konfrontativen Töne in Richtung Kiew werden ihn viele Wählerstimmen kosten. Denn auch in Ungarn ist bekannt, dass Russland uns Europäern nicht wohlgesonnen ist, sondern dass man dort unseren Schaden aktiv und in vielerlei Hinsicht zu mehren versucht. Darum ist ein starke Haltung gegenüber dem aktuellen, putinistischen Russland im Gesamtinteresse aller Europäer.
Auch für Ungarn wird sich Putin als feindselig erweisen, wenn man dort nicht mehr seinen Willen tut, sondern eigene, bessere Wege geht, was nach der kommenden Wahl der Fall sein wird.
Dass Putin Herrn Orban gar nicht respektiert, sondern ihn nur als nützliches Werkzeug ansieht, um uns Europäer zu spalten und interne Probleme zu provozieren, dürfte auch Herrn Orban selbst klar sein. Weil Orban aber zu sehr verfolchten ist mit seinen russischen Hintermännern, Unterstützern, Stichwortgebern und Geldgebern, ist es nötig, dass er bei den kommenden Wahlen abgewählt wird. Denn sein destruktiver EU-Kurs ist nicht in ungarischem Interesse, er schadet nicht nur der EU, sondern vor allem seinem eigenen Land.
Nicht zuletzt von unserem Bundeskanzler Friedrich Merz wird in den Medien kritisiert, die USA und Israel hätten keinen Plan, wie sie aus dem Krieg gegen Iran wieder herauskommen wollen. Dabei ist es mir nicht ersichtlich, wie man das im Vorfeld einer solchen höchst unberechenbaren Unternehmung seriös, d.h. auf solider Basis, tun wollte, weil man zu diesem Zeitpunkt keine Daten hat.
Denn niemand kann vorhersagen, was zu dem Zeitpunkt dann die Sachlage ist, weil niemand weiß, wie sich die Lage bis dahin entwickelt. Darum sind solche Pläne von vornherein eine sehr unsichere Sache und wenn man sich an solche Pläne hält kann es leicht sein, dass man die tatsächlichen Veränderungen im Feld aus den Augen verliert. Darum ist es immer sicherer und auch seriöser, kurzfristig zu entscheiden, wie es weitergehen soll weil nur dabei die Lage berücksichtigt werden kann. Die Vorhersagen zu Beginn des Krieges greifen höchstens den ersten Tag, denn danach beginnt die charakteristische Eigendynamik.
Aus meiner Sicht haben sowohl Israel als auch die USA zur Genüge und deutlich kommuniziert, was man im Iran erreichen will. Wenn sie von diesen Zielen in Interviews abweichen ist das wohl der Tagespolitik geschuldet: Es geht darum, die Bedingungen zu schaffen, dass die Iraner in die Lage versetzt werden, ihr nahezu weltweit verhasstes Regime loszuwerden. Wenn das geschehen ist, kann man sich wieder zurückziehen. Die Welt hat dann viele Probleme weniger und die (nicht zuletzt wegen der Beteiligung des iranischen Regimes) krisengeplagte Region kann wieder frei und erleichtert aufatmen.
Dieser Krieg ist nicht völkerrechtswidrig, wie in unseren deutschen Medien einhellig behauptet wird, weil es kein neuer Krieg ist, sondern nur eine weitere Runde in dem seit Jahren schwelenden Konflikt, der immer wieder mal offen ausbricht, aber hauptsächlich indirekt über die Stellvertreter des Iran geführt wird. Erst wenn das iranische Regime als Ideologie-, Geld- und Waffenlieferant ersetzt ist, wird dieser unablässig schwelende Konfliktherd befriedet sein, denn erst dann ist das Übel bei der Wurzel ausgerissen. Den Aggressor mit Macht zu beseitigen ist in diesem Fall der einzige Weg, die Region zu befrieden, denn solange diese Ideologie der sogenannten islamischen Revolution befolgt wird, kann es keinen Frieden geben. Das aktuelle Regime fußt auf dieser den Islam im Effekt umkehrenden Ideologie. Es besteht auch keine Aussicht, dass die im iranischen Regime durch Diskussionen oder Argumente ihre Ideologie ändern könnten, weswegen es hier keine Verhandlungslösung gibt. Es wurde also keine neue Aggression begonnen, sondern es wird, im Gegenteil, der schon lange andauernde und aus Teheran verbal und per Waffenlieferungen angeheizte und an Israel seit Jahrzehnten herangetragene Konflikt, ein für allemal beendet. Der Konflikt wurde Israel aufgezwungen und so ist man berechtigt, ihn wieder zu beenden.
Im Iran wird die Opposition geeint sein und es wird keine Kämpfe um Macht und Einfluss geben. Man wird im ganzen Land geschlossen gegen das Regime kämpfen und sich nicht spalten lassen von wem oder was auch immer. Es werden sich schnell vertrauenswürdige Führungsfiguren etablieren und sie werden großen Rückhalt im Volk haben, sodass kein Machtvakuum entstehen kann. Auch wird das Land nicht unkontrolliert zerfallen oder in einen Bürgerkrieg geraten. Eine dieser Führungsfiguren wird Reza Pahlavi sein, der Sohn des Schahs.
Der Übergang vom bisherigen Regime zur neuen Ordnung verläuft ruhig und geordnet und auch die Anhänger des alten Regimes werden sich mit dem Neubeginn abfinden. Sie werden sich schnell mit der neuen Ordnung anfreunden und ihre Ideologie schnell abstreifen und vergessen. Denn es handelte sich bei vielen ihrer Überzeugungen um eine Ideologie und nicht um Religion. Das erkennt man unter anderem daran, dass sich viele ihrer Prophezeiungen für die Endzeit, in der wird uns befinden, nicht erfüllen.
Alle regimetreuen Kräfte im Iran und vor allem die schiitische Geistlichkeit erkennen jetzt, dass ihre bisherigen Überzeugungen bezüglich der sogenannten islamischen Revolution Irrmeinungen waren. Denn der Mahdi, den sie erwarten und den sie laut Verfassung als ihr eigentliches Staatsoberhaupt ansehen, wird so, wie sie ihn erhoffen, nicht kommen, die Überlieferungen dazu, die sie haben, erweisen sich durch die Wirklichkeit nicht als gültiges Wort Allahs. Auch stellte die sogenannte islamische Revolution keine Neubelebung oder Erneuerung des Islam dar, sondern einen Missbrauch der Religion für politische Zwecke einer Gruppe d.h. als Macht- und Unterdrückungsinstrument. Sie haben durch ihre Regierung den Islam nicht gefördert, sondern ihn in der ganzen Welt durch ihre Gräueltaten in Verruf gebracht.
Viele regimetreue Iraner werden sich daher in der Lage sehen, dass ihnen der spirituelle und geistliche Boden unter den Füßen weggezogen wird, denn diese Ideologie, der sie lange Jahre gefolgt sind, erweist sich jetzt als Irreführung und nicht als sichere Rechtleitung, wie sie dachten.
Es wird ihnen jetzt also niemand zu Hilfe kommen, solange sie an dem bereits gestürzten Regime mit seinem Irrglauben festhalten wollen, denn dessen Ablösung durch eine bessere Regierungsform ist beschlossene Sache und daran kann nichts mehr geändert werden.
Die iranischen Drohnen und anderen Flugkörper werden in großer Zahl im Einsatz defekt gehen und ihren Zweck nicht erfüllen. Sie finden ihre Ziele nicht, weil die Bordelektronik im Einsatz versagt. Die Software geht defekt und die Speichermedien und Prozessoren fallen aus. Die Akkus entladen sich spontan selbst, sodass eine Steuerung unmöglich wird. So werden diese Waffen ihre Ziel nicht finden, sondern stattdessen in eigenen Stellungen oder auf freiem Feld oder im Meer einschlagen. Wenn eine Drohne dennoch ihr Ziel findet, wird der Sprengkopf nicht detonieren und keinen Schaden dort anrichten.
Die Flugkörper ändern spontan ihre Flugbahnen und gehen weitab vom Ziel nieder ohne etwas zu treffen. Auch die Motoren, Radare und optischen Sensoren fallen aus. In der Programmierung und der Datenübertragung vertauschen sich die Bits willkürlich, sodass die Datenpakete nicht mehr verarbeitet werden können. Es funktioniert für die Iraner keine Steuerungsart oder Zielfindungsmethode mehr.
Die Propeller und Düsenantriebe gehen ebenfalls defekt, sodass sich die Flugkörper nicht mehr weiterbewegen können.
Unter anderem die folgenden Typen und Modelle sind von diesem Fluch betroffen:
Shahed 101
Shahed 121
Shahed 123
Shahed 125
Shahed 129
Shahed 131
Shahed 136
Shahed 139
Shahed 141
Shahed 149
Shahed 161
Shahed 171
Shahed 181
Shahed 191
Shahed 197
Shahed 238
Ababil
Amin
Arash 2
Arbaeen (quadrokopter)
Aria (UAV)
Bina (UAV))
Bombafkan-e-Houshmand
Chamran-2
Chamroush (UAV)
Chamroush-4
Delta (UAV)
Emdadrasasn (UAV)
Faraz (UAV)
Farpad
Fateh (loitering munition)
Ghods Saeghe
Hamaseh
Hami-01
Hazem
HESA Fotros
Homa (UAV)
Kalagh (UAV)
Kaman-12
Kaman-22
Karrar (UAV)
Kavosh (UAV)
Kian (UAV)
Kliak
Lagger (UAV)
Meraj (UAV)
Meraj 113
Meraj 504
Meraj 521
Meraj 522
Meraj 532
Mohajem-92
Mohajer
Naseh (UAV)
Nasim (UAV)
Omid (UAV)
Parvaz-e-Jam (UAVCN)
Pelican (UAV)
Pelican-1
Pelican-2
Ra’d-85
Radioplane BTT in Iranian service
Rezvan 4
Safir (UAV)
Sagheb (UAV)
Samad (UAV)
Sarir (UAV)
Sayeh (UAV)
Sejjil (UAV)
Shahed UAVs
Shahrivar 10th (UAV)
Shekarchi-e-Turparan
Sina (loitering munition)
Sinesorkh
Sofreh Mahi
SW200
Talash (UAV)
VTCU 133
Yasir (UAV)
Yazdan (UAV)
In den Angriffen auf viele Nachbarstaaten in der Region zeigt das iranische Regime einmal mehr, warum man darangehen muss, es zu ersetzen. Sie denken, die würden die Gegenseite dadurch einschüchtern oder abschrecken, aber das Gegenteil ist der Fall: Die Entschlossenheit wächst dadurch, weil genau diese feindselige Aggression gegen alles und jeden der Grund dafür ist, warum man das Regime überhaupt beseitigen will. Sie bestätigen durch ihr Verhalten also die Legitimität und Notwendigkeit des Einsatzes gegen sie.
Niemanden werden ihre Rakteten abschrecken, sie hinterlassen in den Geschichtsbüchern nur eine sehr unrühmliche letzte Seite ihres Auftritts in der Geschichte.
Indem man mutwillig Unbeteiligte in der Nachbarschaft angreift, erweist man sich einmal mehr aus Aggressor und als der größte Instabilitätsfaktor für die Region.
Wer vor nichts zurückschreckt, auch wenn es in Agonie ist, wird in dieser Welt nicht gerühmt oder gelobt, sondern verachtet. Man schüttelt den Kopf über ihn und seine trotzige Ruchlosigkeit und seine notorische Unversöhnlichkeit.
Dem Iran wird es nicht gelingen, die militärische Auseinandersetzung regional zu eskalieren. Es wird sich niemand sonst an Angriffen beteiligen.
Das iranische Militär wird zeitnah kapitulieren, auch die IRGC werden es aufgeben, das untergehende Regime weiter zu verteidigen, weil eine Niederlage unabwenbar ist.
Das iranische Regime kann sich nicht retten, indem man versucht, andere mit hineinzuziehen, denn sie selbst sind für dieses ihr Schicksal allein verantwortlich und sie tragen die Folgen auch allein.
Niemand wird kommen, um sie zu retten, sie bekommen den Zorn, der über sie im Himmel herrscht, jetzt deutlich zu spüren. Ihre einzige Chance ist die Kapitulation mit einer Abdankung und wenn sie den Weg frei machen für einen neuen, besseren und friedlichen Iran.
Dass es so kommt, d.h. ihr Untergang, steht fest, den Weg dahin bestimmt aber die iranische Führung, denn sie haben es in der eigenen Hand, wie schmerzhaft es für sie ist.
Lassen sie ihr Volk weiter leiden, wird das Leid zu ihnen selbst zurückfinden und greifen sie weiter militärisch an oder lassen durch Proxies angreifen, wird dieses Feuer den Weg zurück zu ihnen finden.
Man sollte es als Machthaber erkennen, wenn man besiegt ist und weiteren Schaden von den eigenen Schutzbefohlenen abwenden.