Weil die Briten diese Sanktionen wohl wirklich umsetzen, werden ihre eigenen Exporte in die EU und die Welt stark überproportionalen Schaden nehmen und in vielen Bereichen einbrechen. Denn Boycotte sind, wie andere einseitige Strafmaßnahmen nicht der richtige Weg.
Man sollte jetzt, wenn man Verstand hätte und weiß, was man tut, nach Wegen suchen, wie man die israelische Regierung stärken kann, denn der Herausforderungen sind im Moment viele an vielen Fronten.
Stattdessen versucht man offenbar, sie zu schwächen indem man immer neue Anklagepunkte zusammenkonstruiert, die mit jeder Runde immer weltfremder und mittlerweile frei erfunden anmuten. Erst war es die Apartheid, dann der Landraub, dann das Aushungern und jetzt soll gar ein Völkermord stattfinden. Diesen angeblichen Tatbestand wird freilich kein Gericht je bestätigen, weil auch er frei erfunden ist. Die angeblich davon betroffenen sogenannten Palästinenser verbleiben bei alledem seelenruhig in dem angeblich von diesen Verbrechen betroffenen Landstrich und machen keinerlei Anstalten vor all den Übeln, unter denen sie angeblich leiden, zu fliehen.
Dass sich die neue britische Regierung blindlings einpannen lässt in die Hamas-Propaganda, wird sich auf das Königreich selbst sehr negativ auswirken, denn die Folgen unseres Handelns wirken jetzt postwendend auf uns selbst zurück, sodass der Zusammenhang zwischen Tat und Folge nicht mehr übersehen werden kann. Nur so können wir lernen, richtige von falschen Wegen zu unterscheiden. Wer die richtigen Wege wählt geht sicher und erwirbt sich Segen. Wer auf den falschen Wegen beharrt erwirbt sich Schande und verliert sein Amt, seinen Einfluss und auch seinen Ruf.