Der Sohn
Gott hat laut der Bibel Söhne, die er dazu geschaffen hat, die Schöpfung zu verwalten und als Herren der Menschen zu dienen, solange bis Gott selbst wieder die Herrschaft übernimmt, wodurch dann alle zwischenzeitlich entstandenen Mängel wieder behoben werden. Diese Gottessöhne werden bis heute von vielen Menschen als Götter der Völker verhert. Der erstentstandene dieser Gottessöhne ist laut der Bibel Jesus, der erstgeborene von den Toten, der Gott Israels (siehe auch: Jesus Sirach 17,17), der als Messias als Mensch bereits einmal in die Welt gekommen ist. Er ist König unter den Göttern und wird, wenn das Gerciht an den Göttern vollzogen ist, was in Pslam 82 angekündigt wird, der einzige verbliebene sein. Alle anderen Götter werden wohl unter den Menschen in der neuen Welt leben. Dass die Götter bereits jetzt und die ganze Geschichte hindurch in Menschengestalt in die Welt der Menschen kommen ist ein alltägliches Phänomen, wie es sich bereits in der Apostelgeschichte erwähnt findet. Ich selbst wurde ebenfalls Zeuge einer solchen Epiphanie des Germanengottes Odin. Epiphanien wurden von den Völkern die ganze Geschichte hindurch ständig erwartet und als immer zu beachtende Möglichkeit betrachtet. Auch der Satan und seine gefallenen Engel können inkarnieren und tun das sehr oft.
So wird Jesus auch Sohn Gottes genannt und von den Christen als Gott angebetet und darum werden auch alle Eigenschaften und Werke, die im Alten Testament Jahwe zugeschrieben werden, im Neuen Testament Jesus zugeschrieben, z.B. dass er der Schöpfer und Erlöser der Welt und der Menschheit ist. Er ist als Erstentstandener und Schöpfer der Erbe der Welt und wird bei seiner Wiederkunft als König der Könige herrschen, wenn die anderen Mächte, die bestimmend für die bisherige menschliche Existenz waren, d.h. der Satan, die Götter der anderen Völker und der Tod entmachtet sind.
Weil diese anderen Mächte alle Übel in die Welt der Menschen brachten, werden im Zuge dieser Einsetzung des Reiches Gottes alle bekannten Übel wieder verschwinden auch alle die, von denen man dachte, sie würden nie verschwinden als gehörten sie zur Welt dazu. Denn die, die sie erzeugten und mitbrachten, sind dann weg.
Der Messias muss, wenn er wieder in die Welt kommt, sich zunächst ganz dem Vater unterordnen und seine göttliche Macht, die er im Himmel hatte, in den ersten Lebensjahren aufgeben, so wie auch Jesus in allem, was er in der Welt wirkte, ganz vom Vater abhängig war. Im Verlauf der Erlösung, wenn sich die Ereignisse verdichten, wird der Sohn dann ermächtigt, ihm wird vom Vater die Vollmacht, d.h. das Gefühl der Allmacht gegeben, denn er verfügt dann über die Engel, die ihm auch bereits im Himmel gedient haben, die alles bewirken, damit er die Kraft hat, den Auftrag und den Plan auszuführen. Er wird das Gefühl haben, alles bewirken zu können, damit er alles tut und nicht zurück- oder ausweicht. Dabei verfügt er jedoch nicht selbst über diese Macht, sondern Gott verfügt über ihn, er lenkt und leitet ihn und seinen Geist und gibt ihm die Worte, die er selbst ausführen will. Diese Worte sind das Schwert des Messias, durch das er alles bewirkt, denn seine Worte sind dadurch, dass sie von den Engeln zu gegebener Zeit nach dem Zeitplan Gottes ausgeführt werden, allesamt wirksam. So wird sich der Messias eine Zeit lang als Herr über die Schöpfung fühlen, solange bis diese Last wieder von ihm genommen wird, weil alles Böse darin beseitigt ist. Danach wird Gott selbst alle Menschen wieder leiten und sie werden sich von ihm leiten lassen, weil sie es wieder bewusst wahrnehmen und erkennen, dass sie von Gott geleitet und inspiriert werden, wodurch man auf Erden nichts Böses mehr tun wird. Dadurch wird keine Machtausübung durch Menschen auf Erden mehr nötig sein, man muss sich nur noch organisieren, aber nicht mehr beherrschen.