In den Reihen der iranischen Sicherheitskräfte werden sich Chaos, Spaltung und Unordnung ausbreiten, weil alle Angehörigen der Polizeien, der Revolutionsgarden der Milizen und aller anderen, die aufseiten des Regimes aktiv sind, untereinander nicht mehr störungsfrei kommunizieren können. Das Regime kappte die Kommunikationsmöglichkeiten der demonstrierenden Bevölkerung, also können sie jetzt selbst nicht mehr kommunizieren. Ihre Funkgeräte, Handys, Pager und alle analogen und digitalen Geräte fallen mit Hard- und Softwareschäden aus, sodass keine Befehle oder Lagebilder mehr übertragen und weitergegeben werden können. So sind alle Mitglieder der iranischen Sicherheitskräfte im Einsatz blind, taub und stumm, denn sie erhalten keinerlei Informationen von anderen Stellen und Orten mehr.

So ist es den iranischen Sicherheits- und auch den Regierungskräften nicht mehr möglich, zu kommunizieren und sich abzustimmen, wodurch sie nicht mehr koordiniert und zielgerichtet handeln und vorgehen können. Ihre Aktionen geraten ihnen immer chaotischer und sie werden diesen Zustand nicht mehr beheben können. So breiten sich Panik, Defätismus, Wut, Hilflosigkeit, Chaos und viele Arten von internen Streitigkeiten unter ihnen aus, wodurch eine geordnete Zusammenarbeit schließlich gänzlich unmöglich für sie wird. Große Teile der Belegschaft der Dienste und Behörden werden im Zuge der Ereignisse zum demonstrierenden Volk überlaufen und dieses auch bewaffnen.

Denn das Regime hat mit Chaos und Unruhe auf den Straßen begonnen und so endet es auch wieder. Wen die aktuellen Noch-Machthaber dann alles für ihren letztlich schnellen Niedergang wieder verantwortlich machen, interessiert dann niemand mehr, denn alle sind froh, wenn sie endlich wieder weg sind. Jeder weiß ja, dass es ihr eigenes Missmanagement, ihre politische Inkompetenz, ihre Korruption, die weitestgehend offen praktizierte Kleptokratie und ihre eigene Unversöhnlichkeit und Feindseligkeit waren, die ihnen letztlich das Genick gebrochen haben. Denn wer sich selbst schuldig fühlt, der wird nicht müde, mit dem Finger immerzu auf alle anderen zu zeigen, um diese für die eigenen Versäumnisse verantwortlich zu machen. Herr Khamenei macht das, wie man so hört, bis zum Schluss, er wird also trotz allem nicht mehr klug und er bleibt uneinsichtig, obwohl ihm bereits alles genommen ist. Bald muss das aber niemanden mehr interessieren denn er und alle seine Gefolgsleute sind bald ein Kuriosum der Vergangenheit.