1. Ohne Hoffnung
Wieder diese Einsamkeit
Zum Tod ist es jetzt nicht mehr weit
Denn richtig leben konnt ich nie
Allein sein, lesen, manchmal schreiben
Reicht es hin und wird es bleiben
Denn richtig schreiben konnt ich nie
Es gibt kein Gegenstück zu mir
Doch täglich sehn ich mich nach ihr
Denn glücklich lieben durft ich nie
Vom Schmerz bin ich schon halb zerfressen
Und möchte mich bald selbst vergessen
Denn richtig leben werd ich nie
2. Krise
Etwas ist da noch
Was mich festhält
In diesem zähen Sumpf
Und trennt von der Welt
Meine selbstgebrauchte Kraft
Geht verloren
Wie ein Tor steh ich außen
Vor den Toren
Nichts das mich hält
Kein Gedanke
Nichts was mich lenkt
Wenn ich wanke
Nichts lässt sich greifen
Alles zerschwimmt
Ich hab mich verlaufen
Nichts stimmt mehr
Und da, wo gewöhnlich die Kraft entspringt
Entsteht das Leid
So will ich weg, weg von den Menschen
Möglichst weit