Gott leitet alle Menschen, indem er ihnen Bewussteinsinhalte zuspielt, die sie in die Richtung lenken, die er beabsichtigt. Dazu muss der betroffene Mensch nicht gläubig sein oder andere Voraussetzungen erfüllen, sondern es verhält sich so bei allen Menschen und auch bei den Tieren und Pflanzen. Die unterschiedlichen Menschen unterscheiden sich nur darin, ob sie rechtgeleitet sind, das sind die, denen Gott wohlgesonnen ist und den anderen, die er in die Irre gehen lässt, d.h. dass er sie Dinge wollen und tun lässt, durch die sie sich selbst schädigen. Der Lebensgeist und die Seele werden uns von Gott anvertraut und sie werden solange, wie sie in der Welt sind, kontinuierlich von Gott gespeist und erhalten.

Gott kann also durch jeden Menschen wirken, ohne dass das dem Betroffenen bewusst sein muss und alle Menschen wirken mal Gutes und mal Böses, je nachdem was die Situation gerade erfoldert. Wenn ein Verhalten dabei von Gott bewirkt wurde, denn nicht alle Motivationen werden direkt von Gott eingegeben, wird der Betroffe für dieses Handeln nicht zur Rechenschaft gezogen.

Gott wirkt für alle Menschen also Gutes und Böses und es liegt in der Entscheidung des Menschen, für was er sich entscheiden will, denn jeder erhält gemäß seiner eigenen Wahl. Wenn man als schlechter Mensch zur Einsicht kommt und merkt, dasss man auf dem falschen Weg ist, ist eine Umkehr nötig, d.h. dass man den Entschluss fasst, zukünftig anders zu handeln und andere Motivationen zur Ausführung kommen lässt und dann diesen Entschluss bei jeder folgenden Gelegenheit zur Tat werden lässt. Eine Umkehr ist also kein einmaliges Ereignis sondern ein langer, teilweise schleichender Prozess mit Erfolgen und Rückschlägen und nicht alles dabei ist dem Betroffenen bewusst. Man muss sich dabei genau selbst beobachten und jede als schlecht erkannte Motivation konsequent abweisen, bevor sie zur Tat werden kann. Wenn man eine schlechte Motivation abweist, bewirkt das, dass zukünftig weniger dieser Art kommen und statdessen die guten Handlungsimpulse häufiger werden. Dadurch hat der Mensch grundsätzlich die Wahl, auch wenn er die einzelnen Handlungs-Motivationen die ihm den Tag hindurch so kommen, nicht selbst erzeugt, weil sie seinem Bewusstsein zugespielt oder eigegeben werden, wie man sagt.

Auf diese Weise werden alle Lebewesen durchs Leben geleitet und manche bewähren sich, während sich andere als uneinsichtig erweisen. Denn der Nutzen und Schaden, den man damit erzeugt ist immer vor allem für den Einzelnen Selbst weil jeder natürlich nur für seine eigenen Taten Rechenschaft ablegen wird, niemand wird nach den Taten anderer gefragt, denn jeder ist nur für die eigene Seele verantwortlich.