Manche Kommentatoren sagen, die Proteste im Iran seien schon wieder vorbei, weil im Moment angespannte Ruhe herrscht. Die Proteste werden aber die nächsten Tage wieder aufflammen, weil keines der ursprünglichen Probleme, die die Unruhen ausgelöst haben, inzwischen gelöst ist, im Gegenteil, durch das brutale Vorgehen der Kräfte des Regimes gegen die Protestanten sind noch weitere Gründe hinzugekommen, das Regime durch fähigere Kräfte abzulösen. Im Moment noch erweist sich das Regime mit seiner rohen Gewalt als mächtiger, vor allem darum, weil das massenhafte Überlaufen der Regimekräfte, vor allem der Artesch, noch nicht begonnen hat. Denn dieses Überlaufen wird dem Regime den Boden unter den Füßen wegziehen und spätestens dann wird allen klar sein, dass das das Ende für diese unversöhnlichen Leute ist.
Wenn die USA oder Israel den Iran angreifen, wird es keinen größeren Ausbruch von Gewalt geben, die Nachbarländer der Region haben nichts zu befürchten, so wie es im jüngsten 12-Tagekrieg auch keine relevanten Vorfälle außerhalb des Iran gab. Denn der Iran wird mit seinem Militär immer noch stark überschätzt, weil man immer diesen einschüchternden und gewaltig-martialischen Propaganda-Bildern und den erbarmungslosen und finster-entschlossenen Gesichtern der Kräfte glaubt. In Wahrhheit wisssen auch sie nicht recht, wie sie sich jetzt verhalten sollen und viele von ihnen, auch von den Revolutionsgarden, werden sich auf die Seite des Volkes stellen, denn hier ist die Zukunft. Die Realität wird sich als ganz anders erweisen (wie zuvor auch schon bei Russland, das man ebenfalls einhellig überschätzt hat), die Revolutionsgarden werden wieder versagen und der furchterregende Eindruck der Entschlossenheit und Schlagkraft dieser Leute wird sich einfach in Luft und Rauch auflösen, wie ein Trugbild, wenn es als solches mal erkannt wurde.
Auch Israel, Saudi Arabien, Jordanien, Syrien, Irak, Libanon und die anderen Nachbarn in der Region haben von den angeblich so mächtigen iranischen Raketen nichts zu befürchten, es wird nur leichte Schäden geben, wenn überhaupt. Die Fähigkeiten und die Schlagkraft aller mit dem Iran assoziierten Gruppen und auch des Iran selbst wird, wie gesagt, stark überbewertet, tatsächlich sind diese Leute nicht zu fürchten, denn die Zeit ihrer Macht auf Erden ist lange vorbei. Sie sind jetzt ihrerseits schutzlos ausgeliefert, denn ihnen wiederfährt jetzt alles das, was sie in ihren nachtragenden und feindseligen Gebeten immer anderen zugemessen haben. Sie wünschten bei ihren Zusammenkünften und Gebeten vielen anderen gewohnheitsmäßig den Tod und so ist es der Tod, der diese Leute jetzt erwartet. Weil sie von ihrer Gewalt und ihrem Terror nicht ablassen wollen, müssen sie gehen, ob sie wollen oder nicht und sie können nichts dagegen tun.