Die Anhänger des iranischen Regimes in der Gesellschaft, der Politik, der Geistlichkeit, der Wirtschaft und im Militär werden sich in großer Zahl vom Regime abwenden, weil es nicht mehr zu leugnen ist, dass das Land seit der Revolution von 1979 in eine falsche Richtung geführt wurde und dass es dieses Missmanagement ist, das zu den vielen aktuellen Problemen und Missstsänden geführt hat. Man wird es der Führung nicht mehr abkaufen, wenn sie stets alle Schuld für ihre eigenen Versäumnisse auf andere Staaten wie Israel, UK und die USA schieben. Diese Ablenkung hin zu einem äußeren Feindbild wird nicht mehr funktionieren, denn es geht im Iran allen auf den Geist, auch bei den bisher treuesten Anhängern des Regimes. Denn dieses Feindbild ist offenkundig hohl und alle Spannungen und Meinungsverschiedenheiten sind gänzlich selbstverschuldet, vor allem durch das eigene Verhalten und die aggressive und unversöhnliche Rhetorik seites der Führung des iransichen Regimes. Denn die Realität ist jetzt nicht mehr zu leugnen, dass der Kurs der letzten Jahrzehnte seit der pseudo-islamischen Revolution den Iran immer tiefer in Isolation und damit eine Sackgasse geführt hat, aus der man jetzt nur noch durch eine 180-Grad Wendung herauskommen kann, d.h. durch einen fundamentalen Neustart mit neuer Verfassung und ganz neuem Personal.
Der schiitische Klerus im Iran hat die Macht usurpiert und das sieht man nicht zuletzt daran, dass es im Iran den Straftatbestand einer „Feinschaft gegen Gott“ gibt, worauf die Todesstrafe steht. Dadurch vergöttert sich das Regime selbst und stellt sich an Gottes Stelle, denn sie sagen, dass ein Feind des Regimes immer zugleich ein Feind Gottes sei. Wie wollen sie beurteilen, wem Gott wirklich zürnt oder wen er verworfen hat? Wir können so etwas gar nicht wissen, denn wir haben keine Erkenntnismittel, das in Erfahrung zu bringen. Man agiert hier seitens der Justiz also weit über den eigenen Möglichkeiten und eine solche hochmütige Vemessenheit und Selbstüberhebung ist im Koran an mehreren Stellen klar untersagt.
Für Anhänger der Teufel und Satane, wie viele Funktionäre des iranischen Regimes, sind solche Selbstüberhöhungen und -vergötterungen typisch, denn sie haben keine Demut und keine Gottesfurcht und wollen wie Gott sein, sie genießen die bloße Vorstellung von einer solchen Macht und Ehre.
Ein Mensch mit Gottesfurcht und Demut dagegen schreckt vor solch einem Ansinnen intuitiv zurück, denn niemand unter den Menschen kann für Gott sprechen und niemand kennt seine wahre Haltung gegenüber einem Menschen. Laut Koran sind es immer die Abgeirrten, die, die Gottes Gunst verloren haben und die er daher irregehen lässt, die sich sicher sind, auf dem richtigen Weg zu sein und mit allem, was sie tun, voll in der Gunst Gottes zu stehen. So wie es die Anhänger des iranischen Regimes tun und das wird ihnen jetzt immer mehr bewusst, denn die schadbringende und usurpatorische Natur des aktuellen Regimes lässt sich nicht mehr leugnen, jetzt zeigt es sein wahres, gewalttätiges und unterdrückerisches Gesicht.
Man wird dem Narrativ der aktuellen Elite, dass alle Probleme im Land an feindseligen ausländischen Mächten lägen, die auf diese Weise dem Iran gezielt schaden wollten, jetzt nicht mehr folgen. Denn tatsächlich ist die Regierung selbst mit den herrschenden Eliten, den korrupten und kleptokratischen Revolutionsgarden und dem parasitären Klerus mit der Unrechtsjustiz gänzlich selbst verantwortlich für die vielen Missstände im Land.
Die bisherige gezielte Terrorfinanzierung in der Region fällt jetzt ebenfalls vollumfänglich auf das Regime selbst zurück, denn dadurch, dass man Gewalt und Fanatismus exportiert, erwirbt man sich niemals den Segen Gottes. Laut Koran sind es die Friedensstifter, die das durch Gottes Gunst tun. Das Gegenteil ist der Fall: Man zieht sich Unwillen bei Gott und den Menschen und den Fluch des Himmels zu, wenn man unversöhnlich aufhetzt und Gewalt, Unruhe, Instabilität, Unischerheit, Misstrauen, Kriminalität, Gesetzlosigkeit, Chaos und Terror mehrt.
Es war nur eine Frage der Zeit, bis das Regime den Preis für seinen freindseligen Kurs zahlten muss und die Abrechnung hat jetzt begonnen. Alles, was sie anderen immer gewünscht haben und worum sie in ihren Gebeten gerufen haben, dass es andere treffen soll: Alles dies trifft jetzt sie selbst, nämlich der vollständige Untergang, der für den Iran und sein Volk ein Neubeginn sein wird. Für das Regime aber ist das das Ende und sie werden selbst kein Land mehr haben und die Macht an andere übergeben, denn sie haben sich nicht bewährt. Wer dennoch bei dem Regime auch in seinem offfenkundigen Niedergang bleibt, der wird an der Zukunft keinerlei Anteil haben.
Die Iraner dagegen werden aus diesem Alptraum, in dem sie durch die Gewalt des Regimes gegen ihren Willen gefangen waren, erwachen und wieder aufleben, das Land wird aufblühen und die Menschen werden wieder frei atmen können, denn die Finsternis der aktuellen Machthaber stirbt mit ihnen. Man wird bald an sie gar nicht mehr denken und es wird eine große Erleichterung sein in der Welt, der Region und vor allem im Iran selbst.