Putin wird auf den offenen Brief Selenskjys eingehen und sich mit ihm treffen und das wird der Anfang vom Ende des Krieges sein. Unverschämt ist am Wortlaut des Briefes nichts, es wird Putin nur deutlich die Wahrheit vorgehalten und das unverblümt. Das muss erlaubt sein.
Putin kann es sich nicht leisten, weiter zu warten, denn der Kippunkt ist schon seit einiger Zeit erreicht und bereits überschritten und seine Seite wird jetzt von Tag zu Tag schwächer, während die Position der Ukraine immer stärker wird. Je länger Putin also wartet, umso schwieriger werden die Bedingungen und viele andere Folgen für ihn. Denn dass dieses Abenteuer folgen für Putin und sein Land haben muss, steht außer Frage.
Es ist nie zu spät, einen falschen Kurs zu ändern. Jedes Zeichen von Einsicht wird honoriert und es hat nichts mit Schwäche zu tun wenn man Verantwortung für eventuelle Fehlentscheidungen übernimmt, denn der russische Supergau lässts sich noch abwenden. Putin soll seine Informationsüberbringer und -quellen direkt fragen, wie es wirklich um sein Land, vor allem die Wirtschaft und die Armee bestellt ist und sie alle werden zu einer Beendigung des missglückten Feldzuges raten, wenn sie dafür keine negativen Folgen befürchten müssen. Denn tatsächlich ist der Kollaps der Armee und der Wirtschaft jetzt eine Frage der Zeit, der Niedergang war ein schleichender und in Teilbereichen unmerklicher Prozess, der sich bald nicht mehr vor der Öffentlichkeit verbergen lassen wird. Das Ende kommt so oder so und Putin hat jetzt noch die Wahl, zu entscheiden, wie schwer es ihn selbst und sein Land treffen wird. Es ist eine radikale Richtigstellung der Datenlage notwendig, dann gibt es nur noch eine Entscheidung, nämlich den Krieg zu beenden.
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