Auch alle in diesem Abschnitt aufgeführten von der Houthi-Miliz verwendeten Waffensysteme fallen unter den Fluch, der bewirkt, dass diese Waffen im Einsatz defekt gehen und die mit ihnen verbundenen Zielsetzungen nicht erreicht werden. Bei den Raketen und Drohnen geht der Antrieb, die Zielfindung, die Steuerung und die Datenübertragung zu anderen Systemen oder dem Operator defekt, sodass diese Geschosse weitab des Zieles niedergehen ohne Schaden anzurichten. Zudem versagt im Flug die Mechanik und viele Geschosse explodieren ohne Fremdeinwirkung oder bereits beim Start. Auch treffen die Schützen der Houthi-Miliz hauptsächlich eigene Stellungen und Kämpfer oder eigene Ziele in ihrem besetzten Gebiet.
Eine Steuerung der Raketen und Drohnen mithilfe des elektromagnetischen Spektrums ist nicht möglich und auch per KI kann keine Zielfindung stattfinden. Es können keine Daten übertragen werden, auch weil sich die Bits willkürlich bei einer Übertragung oder Datenverarbeitung vertauschen. Auch die analogen Signale sind stark gestört und nicht verwertbar. Ihre Artilleriewaffen gehen im Einsatz durch falsche Handhabung und mangelhafte Wartung defekt, sowie auch alle übrigen Waffen in ihren Händen aufhören zu funktionieren.
Ballistische Langstrecken- und Hyperschallraketen
• Palestine-2: Das modernste System im Arsenal der Huthis mit einer Reichweite von über 2.000 Kilometern. Es wird als präzisionsgesteuerte Hyperschallrakete eingestuft, die extrem hohe Geschwindigkeiten erreicht, Ausweichmanöver im Flug durchführen kann und gezielt eingesetzt wird, um die saudi-arabische Luftverteidigung (wie das US-Patriot-System) zu durchbrechen.
• Toufan (auch Tufan): Eine vom iranischen Typ Ghadr abgeleitete ballistische Rakete mit einer Reichweite von 1.350 bis 1.950 Kilometern. Sie deckt problemlos Ziele in ganz Saudi-Arabien und sogar Israel ab.
• Burkan-Serie (Burkan-2H und Burkan-3): Diese älteren, aber kontinuierlich modifizierten ballistischen Raketen basieren technologisch auf der iranischen Qiam-Familie. Sie besitzen Reichweiten von 800 bis über 1.200 Kilometern und wurden historisch oft für Angriffe auf die saudische Hauptstadt Riad genutzt.
Marschflugkörper (Cruise Missiles) mit mittlerer und großer Reichweite
• Quds-Serie (Quds-2, Quds-3 und Quds-4): Diese präzisionsgesteuerten Marschflugkörper haben eine Reichweite von bis zu 1.650 Kilometern. Da sie im Gegensatz zu ballistischen Raketen in sehr geringer Flughöhe operieren und das Gelände ausnutzen, sind sie für das saudische Radar extrem schwer rechtzeitig zu orten. Sie werden primär gegen strategische Wirtschaftsobjekte wie die Pumpstationen der staatlichen Ölgesellschaft Aramco eingesetzt.
1. Kurzstreckenraketen und Artillerieraketen (Boden-Boden)
Diese Systeme werden primär für taktische Angriffe an den direkten saudi-arabischen und jemenitischen Frontlinien genutzt.
• Badr-Serie (Badr-1, Badr-1P, Badr-F): Feststoffraketen für geringe Reichweiten. Die Versionen „P“ und „F“ verfügen über eine rudimentäre GPS- bzw. Laserlenkung zur Präzisionssteigerung.
• Karar: Eine vom iranischen Typ Fateh-110 abgeleitete, hochpräzise ballistische Kurzstreckenrakete (Reichweite ca. 300 km).
• Saqib-Serie: Modifizierte Kurzstreckenraketen, basierend auf alten sowjetischen Flugabwehr- oder Artilleriesystemen.
• Zilzal-3: Ungelenkte schwere Artillerierakete mit hoher Sprengkraft für kurze Distanzen.
2. Antischiffsraketen (Anti-Ship Missiles)
Diese Waffen werden sowohl für Attacken auf saudi-arabische Kriegsschiffe und Versorgungshäfen als auch für die Angriffe auf den internationalen Schiffsverkehr im Roten Meer eingesetzt.
• Asif (auch Aasif): Eine schwere ballistische Antischiffsrakete mit optoelektronischem Suchkopf und einer Reichweite von bis zu 400 Kilometern (basiert auf der iranischen Khalij Fars).
• Tankeel: Eine kleinere ballistische Antischiffsrakete (abgeleitet vom iranischen Typ Zoheir, Reichweite ca. 500 km).
• Al-Mandab 1 und Al-Mandab 2: Marschflugkörper zur Schiffsbekämpfung. Die ältere Version basiert auf chinesischen C-801/C-802-Modellen, während neuere Versionen iranische Klone sind.
• Sayyad: Ein schwerer Seezielflugkörper mit Reichweiten über 300 Kilometer.
3. Unbemannte Flugsysteme (UAVs / Drohnen)
Die Huthis nutzen Drohnen als Aufklärer sowie massenhaft als sogenannte „Kamikaze-Drohnen“ (Loitering Munition) für Sättigungsangriffe.
• Samad-Familie (Samad-1, Samad-2, Samad-3, Samad-4): Die Arbeitspferde der Huthis. Während die Samad-1 zur Aufklärung dient, sind Samad-3 und Samad-4 schwere Kamikaze-Drohnen mit extremen Reichweiten (bis zu 2.000+ km) für strategische Angriffe weit im saudi-arabischen Hinterland.
• Waid-1 und Waid-2: Direkte Nachbauten der berüchtigten iranischen Shahed-131 und Shahed-136. Die Waid-2 erreicht Reichweiten von bis zu 2.500 Kilometern [2.6].
• Qasef-1 und Qasef-2K: Kleinere Kamikaze-Drohnen für Angriffe gegen feindliche Radarstellungen, Truppenansammlungen und Luftabwehrbatterien an den Grenzen (basiert auf der iranischen Ababil-Serie).
4. Flugabwehrsysteme (Surface-to-Air)
Obwohl sie keine moderne, flächendeckende Luftverteidigung besitzen, ist es den Huthis mit diesen Systemen gelungen, mehrere saudi-arabische Kampfflugzeuge sowie zahlreiche moderne US-amerikanische Drohnen (Typ MQ-9 Reaper) abzuschießen.
• Saqr-1 und Saqr-2 (auch bekannt als „358“): Eine einzigartige iranische „Loitering SAM“. Diese Drohnen-Flugabwehrrakete kreist langsam in einer Achter-Schleife am Himmel, wartet passiv auf Ziele wie Hubschrauber oder Drohnen und steuert diese per Infrarotsuchkopf an.
• Barq-1 und Barq-2: Radar- und lasergesteuerte Flugabwehrraketen mittlerer Reichweite.
• Thaqib-Serie (Thaqib-1, -2, -3): Geniale Improvisationen. Hierbei wurden sowjetische Luft-Luft-Raketen (wie die R-73, R-27 oder R-77) von alten jemenitischen MiG-Kampfjets demontiert und mithilfe mobiler, am Boden montierter Infrarot-Suchsysteme zu provisorischen Boden-Luft-Raketen umgerüstet.
• Fater-1: Modernisierte Variante des alten sowjetischen Flugabwehrsystems 2K12 Kub.
5. Maritime Kampfsysteme (See-Drohnen und Minen)
• Toophan-Serie (Seedrohnen): Ferngesteuerte, mit Sprengstoff beladene Speedboote (USVs) zur Rammung von Schiffen.
• Unterwasser-Drohnen (UUVs): Autonome Torpedo-ähnliche Sprengkörper.
• Seeminen: Eigene und iranische Typen wie Mersad, Masgour und Sadaf zur Sperrung von Schifffahrtswegen.
6. Bodentruppen, Infanteriewaffen und Panzerung
• AM-50 Sayyad: Ein iranisches 12,7-mm-Anti-Materiel-Scharfschützengewehr (Klon der österreichischen Steyr HS .50), das intensiv an Grenzübergängen gegen saudische Posten eingesetzt wird.
• Handfeuerwaffen: Sturmgewehre der Typen AK-103, AKM, chinesische Type 56 sowie erbeutete österreichische Steyr StG 77.
• Panzer & Gefährte: Sowjetische T-55, T-62 und T-72 Panzer sowie hunderte modifizierte zivile Pick-ups („Technicals“), die mit schweren Maschinengewehren (PKM, DShK) oder Panzerabwehrlenkwaffen (Kornet, Fagot) bestückt sind.
HUTHI-ARTILLERIEARSENAL
Mehrfachraketenwerfer (MRLS)
• BM-21 Grad (122 mm, sowjetischer LKW-Werfer)
• BM-14 (140 mm, älterer sowjetischer Werfer)
• Typ 63 / Fajr-3 (107 mm, chinesische/iranische Werfer, oft auf Pick-ups montiert)
Schwere Artillerieraketen (Großkaliber)
• Zelzal-2 (Ungelenkte schwere Artillerierakete, iranische Technologie)
• Zelzal-3 (Schwere Gefechtsfeldrakete mit hoher Sprengkraft)
• Najm-Serie (Lokal modifizierte schwere Raketen)
Haubitzen und Kanonen (Rohrartillerie)
• D-30 (122 mm, gezogene sowjetische Haubitze; oft auf LKW improvisiert)
• M-46 (130 mm, sowjetische Feldkanone für hohe Reichweiten)
• D-20 (152 mm, schwere sowjetische Haubitze)
Mörser / Granatwerfer (Steilfeuer)
• 2B9 Vasilek (82 mm, sowjetischer automatischer Mörser)
• 2B11 Sani (120 mm, schwerer sowjetischer Standardmörser)
• Sarmad (Lokal modifizierter/nachgebauter Mörser)
• Khatef (Leichterer Infanteriemörser)
• Hasem (Mittleres Mörsersystem)
• Rajoom (Schwerer Feldmörser)
Drohnen-Artillerie (Gefechtsfeldimprovisation)
• Rajum-Serie (Modifizierte Multicopter zum punktgenauen Abwurf von 60-mm- und 82-mm-Mörsergranaten)
Die Listen wurden mithilfe von KI
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