Die weltweiten Ankläger israelischer Sicherheitspolitik werden, bevor sie ihre Anklagen bei der UNO oder sonstwo einreichen, immer zunächst prüfen, ob die sogenannten Palästinenser umgekehrt nicht selbst etwas sehr Ähnliches tun, wie das, dessen sie Israel bezichtigen wollen. Wenn sie dabei etwas finden und das werden sie in jedem Fall, werden sie, statt Israel anzuklagen, die palästinensische Seite zur Rede stellen.

Denn diese ist in dem Konflikt seit seinem Beginn im letzten Jahrhundert der unversöhnliche Aggressor, der ausnahmslos alle bewaffneten Auseinandersetzungen begonnen hat und alle Einigungsvorschläge bis heute ablehnt. Alles, was sie Israel vorwerfen, tun sie gewohnheitsmäßig selbst.

Wenn man trotz dieser Gemengelage immer nur Israel angreift, dann arbeitet man entweder sehr unsauber in den Regierungen dieser Welt und bei den UN, oder man macht das vorsätzlich. In beiden Fällen kann man das nicht so belassen, es gibt also dringenden Handlungsbedarf. Auch personelle Konsequenzen sind dringend angezeigt.