Im Libanon wird man bei der Entwaffnung der Hisbollah schnell nachhaltige Fortschritte machen und es wird sich unter den Libanesen ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl bilden, das bewirkt, dass man in einer gemeinsamen Anstrengung alle Probleme des Staates behebt, die in den letzten Jahrzehnten immer wieder für Instabilität und innere Krisen gesorgt haben.

Man wird den konfessionellen Proporz abschaffen und einen neuen Weg finden, wie man allen Teilen der Bevölkerung Teilhabe garantieren kann. Der konfessionelle Proporz zementiert die interkonfessionellen Rivalitäten und verhindert deren Überwindung.

Die Hisbollah wird gänzlich aus dem Land verschwinden, schon allein ihres gotteslästerlichen Namens wegen. Denn es gibt keinen ärgeren Missbrauch, als in Gottes Namen Verbrechen und Terror zu begehen. Wo sie sich breit machen, ziehen sie darum alle Übel an wie ein Magnet, alles wird korrupt, kriminell, mehrdeutig, scheinheilig, selbstherrlich und selbstsüchtig usw. Von solchen Leuten gehen diese Übel aus und wer mit ihnen Umgang pflegt, übernimmt diese Übel ohne es zu merken. Dabei behaupten sie in der Regel, dass sie ja die Wohlmeinenden und die Guten wären und verweisen auf ihre vielen scheinbaren Tugenden und Wohltaten. So sind sie im Koran beschrieben. Darum werden sich alle Schiiten den anderen schiitischen Parteien zuwenden bis man diese konfessionelle Fragmentierung überwunden und durch ein besseres, funktionaleres System ersetzt hat.