Man kommt jetzt nicht mehr umhin, ein neues Verhältnis zur AfD zu suchen und zu finden und sie wird, wenn man sie einbezieht in die Parteienlandschaft deutlich pragmatischer werden (müssen). Das hat man bei Hitler damals zwar auch gedacht, aber die AfD hat mit der damaligen NSDAP wenig bis nichts zu tun, es ist eine völlig andere Lage und ein ganz anderes Land in einer anderen Zeit mit einem anderen Umfeld in einer anderen Weltlage. Das ist nicht vergleichbar und die AfD besteht aus erklärten Demokraten, die die Institutionen unseres Landes nicht abschaffen oder gleichschalten wollen. Auch sind sie meines Wissens keine Antisemiten. Sie spielen oft mit Andeutungen und Anklängen an die Nazi-Zeit, wie Herr Höcke, aber ich glaube der macht das nur, um zu sehen, wie sich alle darüber ärgern und die Medien und Kommentatoren sich an ihm abarbeiten.
Man wird also die Brandmauer überdenken müssen, eigentlich haben wir keine andere Wahl mehr, denn ansonsten wird die Koalitionsfindung bald immer schwieriger. Sollen die von der AfD mal zeigen, ob sie es wirklich besser machen und von den Sachzwängen auf den Boden der Tatsachen geholt und entzaubert werden. Dann wird das alles vielleicht auch wieder etwas entkrampfter, denn mit der AfD zieht eben nicht wieder der Fschismus in Deutschland ein. Das würde heute gar nicht funktionieren, denn wir Deutschen haben aus der Geschichte gelernt und machen den gleichen Fehler nicht nocheinmal. Deswegen sollte man sie einfach mal machen lassen, entweder verbessern sie dann vieles in unserm Land, oder sie werden wieder abgewählt. Die Brandmauer jedenfalls hat sie groß und zu dem gemacht, was sie jetzt ist.
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