Aus dem iranischen Machtapparat werden sich einflussreiche Vertreter auf die Seite des Volkes stellen, d.h. sich gegen den Weiterbestand des aktuellen Regimes positionieren. Es ist jetzt bereits deutlich, dass die Gründungsideologie des Regimes fehlerhaft war, weil sich die Entwicklung ganz anders gestaltet, als sie es erwarten ließe. Darum werden sich viele ernüchtert abspalten und der Opposition helfen, das Regime, deren Vertreter in der Minderheit sind, zu stürzen.

Dieses wird dann nicht viel Gegenwehr liefern, weil sie ebenfalls wissen, dass das Projekt einer sogenannten islamischen Revolution für die Region und die Welt gescheitert ist. Aus der Utopie ist eine Dystopie geworden, der Freiheitsbringer hat sich als Unterdrücker erwiesen. Darum wird man dieses Projekt jetzt ersatzlos beenden und die Iraner geben sich eine neue Verfassung, die die Welt abbildet und wiedergibt, wie sie ist, nicht wie man sie interpretiert oder gerne hätte.